Lagom
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© André Symann
not too much, not too little, just right.
Lagom
Was ist wahres Glück?
Lagom – schwedisch für „nicht zu viel, nicht zu wenig, genau richtig“ – begleitet zwei Tänzer:innen von einem Moment der Stille hinein in die Hektik eines Tages, der sie aus dem Gleichgewicht bringt. Sie bereiten sich vor, sie treten auf, sie überfordern sich, sie brechen zusammen und finden langsam den langen Weg zurück in die Gegenwart. Absurd, zart und präzise – eine Studie darüber, wie wir uns selbst aufbrauchen.
Im Rahmen des KRAFT-Themas ENERGIE richtet Lagom den Blick direkt auf die „menschliche Batterie“: den modernen Reflex, immer mehr zu tun und uns auf der Suche nach dem Genug“völlig zu verausgaben. Es fragt danach, was die Energie eines Körpers wert ist, wenn er niemals zur Ruhe kommen darf, und ob Gleichgewicht – Lagom – vielleicht seine eigene stille Form der Kraft ist. Das erste Kapitel einer fortlaufenden Serie zum Thema Glück.
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© André Symann.
Tänzer:innen / Dancers : Pier Paolo Lara and Feng-Ti Yang
What is true happiness?
Lagom, Swedish for “not too much, not too little, just right,” follows two dancers from a moment of stillness into the rush of a day that pulls them off balance. They prepare, they perform, they push too hard, they break, and slowly they find the long way back to presence. Absurd, tender and precise, it is a study in how we spend ourselves.
For KRAFT’s theme of Energy, Lagom looks squarely at the “Human Battery”: the modern reflex to always do more, to run ourselves flat in pursuit of enough. It asks what a body’s energy is worth when it is never allowed to rest, and whether balance, lagom, might be its own quiet form of power. The first chapter in an ongoing series on happiness.
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© Ralf Silberkuhl
„Lagom“ ist ein Werk des taiwanesischen Choreografen Cheng-Yang Peng, Absolvent der Folkwang Universität der Künste und ehemaliger Tänzer beim Aalto Ballett Essen und beim Ballett Hagen. Im Jahr 2025 gewann sein Solo „Two Relationships“ den 3. Preis im Choreografie-Wettbewerb beim Internationalen Solo-Tanz-Theater-Festival Stuttgart und ging mit elf Vorstellungen auf Tournee durch neun deutsche Städte; 2026 wurde er zum Tanzfestival in Danzig eingeladen. „Lagom“, das 2026 im Maschinenhaus Essen uraufgeführt wurde, ist sein erstes Ensemblewerk. Mit ihm tanzen Pier Paolo Lara (Italien), der am Folkwang ausgebildet wurde und kürzlich als Gast beim Tanztheater Wuppertal auftrat, sowie Ke-Chieh Liu (Taiwan), ein Absolvent des Folkwang, der bereits am Theater Hagen sowie in Stücken von Pina Bausch und Marco Goecke getanzt hat. ........... Lagom is created by Taiwanese choreographer Cheng-Yang Peng, a graduate of the Folkwang University of the Arts and former dancer with Aalto Ballett Essen and Ballett Hagen. In 2025 his solo Two Relationships won the 3rd Place Choreography Award at the International Solo-Tanz-Theater Festival Stuttgart and toured eleven performances across nine German cities; in 2026 he was invited to the Gdańsk Dance Festival. Lagom, premiered at Maschinenhaus Essen in 2026, is his first ensemble work. He is joined by Pier Paolo Lara (Italy), trained at Folkwang and a recent guest with Tanztheater Wuppertal, and Ke-Chieh Liu (Taiwan), a Folkwang graduate who has danced with Theater Hagen and in repertoire by Pina Bausch and Marco Goecke.
Cheng-Yang Peng
Pier Paolo Lara & Ke-Chieh Liu
Marco Girardin
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Was passiert, wenn plötzlich so viele Menschen synchron miteinander tanzen?