Workshop

Autorität in der Familie

Nadja Brachvogel

Den Ausgangspunkt bilden familiäre Beziehungen. Familien sind Orte von Verantwortung, Fürsorge und Entscheidungsmacht – selbst dann, wenn sie bewusst möglichst hierarchiefrei gestaltet werden.

Autorität in der Familie

Nadja Brachvogel
Freitag,
17.04.2026
Autorität in der Familie
Nadja Brachvogel
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Samstag,
18.04.2026
Autorität in der Familie
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Samstag,
18.04.2026
Autorität in der Familie
Nadja Brachvogel
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Sonntag,
19.04.2026
Autorität in der Familie
Nadja Brachvogel
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Workshop-Reihe – Work in Progress

Mit AUTORITÄT wandert ein Rechercheprojekt der Nestroy-Preisträgerin Nadja Brachvogel von Festival zu Festival. Gemeinsam mit Jugendlichen und interessierten Erwachsenen untersucht Theaterland, wie Autorität in unserem Alltag wirkt: wann wir Führung anerkennen, wie wir uns zu ihr verhalten und welche Vorstellungen von Freiheit, Verantwortung und Selbstbestimmung damit verbunden sind.

In moderierten Workshops werden Erfahrungen, Beobachtungen und persönliche Positionen gesammelt. Gespräche, Improvisationen und Reenactments bilden die Grundlage für eine künstlerische Untersuchung, deren Ergebnisse in eine szenische Installation einfließen sollen, die für 2027 geplant ist.

Teilnehmen können alle Interessierten. Theater - oder Spielerfahrung ist keine Voraussetzung!

Beitrag: 20 Euro

Anmeldung und Info unter hello@theaterland.at

ABOUT THE ARTISTS

Nadja Brachvogel ist Theatermacherin, Autorin und Regisseurin. Gemeinsam mit Martin Brachvogel gründete sie das freie Theater Follow the Rabbit, das seit vielen Jahren Produktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene entwickelt und international zu Festivals eingeladen wird. Für ihre künstlerische Arbeit wurde das Ensemble unter anderem mit dem Nestroy-Theaterpreis ausgezeichnet. In ihren Projekten verbindet Nadja Brachvogel szenische Recherche mit dokumentarischen und partizipativen Arbeitsweisen. Ihre Arbeiten entstehen häufig im Austausch mit Menschen vor Ort und untersuchen gesellschaftliche Themen aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei interessiert sie besonders, wie persönliche Erfahrungen und politische Fragen ineinandergreifen – und wie sich daraus theatrale Formen entwickeln lassen.

von und mit

Nadja Brachvogel

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Autorität in der Familie
Theatertage Stainach
14.04.–19.04.2026

Den Ausgangspunkt bilden familiäre Beziehungen. Familien sind Orte von Verantwortung, Fürsorge und Entscheidungsmacht – selbst dann, wenn sie bewusst möglichst hierarchiefrei gestaltet werden.

Ausgehend von Erinnerungen aus Kindheit und Jugend sowie Erfahrungen als Eltern werden unterschiedliche Formen von Autorität sichtbar gemacht: Wie entstehen Regeln und Grenzen? Wer setzt sie – und wer stellt sie infrage?

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Autorität in der Schule
Rabiat
29.–31.05.2026

Der zweite Teil der Recherche richtet sich auf das Lebensfeld Schule – ein Raum, in dem Autorität täglich verhandelt wird. Wie entsteht Autorität im Klassenzimmer? Welche Rolle spielen Motivation, Vertrauen oder Strenge? Und wie erleben Schüler:innen und Lehrende diese Dynamiken im Alltag?

In Gesprächen, Übungen und Reenactments werden persönliche Erfahrungen sichtbar gemacht und gemeinsam reflektiert. So entsteht ein vielschichtiger Blick darauf, wie Autorität im schulischen Kontext entsteht und wahrgenommen wird.

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Autorität im Beruf und Alltag
Theatertage Weißenbach
17.07.–26.07.2026

Der dritte Teil der Recherche widmet sich dem Berufsleben und alltäglichen Hierarchien. Wer verfügt im beruflichen Kontext über Autorität – und wie wird sie ausgeübt?

Die Teilnehmenden reflektieren ihre Erfahrungen mit Vorgesetzten, Verantwortung und fachlicher Kompetenz. Dabei geht es auch um alltägliche Situationen: den Umgang mit Expert:innen, Berater:innen oder Vertreter:innen verschiedener Berufsgruppen.

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Autorität in der Politik
Theatertage Stainz
11.09.–15.09.2026

Der vierte Teil der Recherche richtet den Blick auf den politischen Raum. Im Mittelpunkt stehen weniger einzelne politische Positionen als die Formen, in denen politische Autorität sichtbar wird.

In Gesprächen mit den Teilnehmenden werden Beobachtungen zum Auftreten und Habitus von Politiker:innen gesammelt. Gemeinsam werden Formen politischer Rede und Debatte untersucht: Was ermöglicht Kompromisse? Wann verhärten sich Positionen zu einem unüberbrückbaren Dissens?

Die Erfahrungen und Materialien aus den einzelnen Recherchephasen fließen in die Entwicklung einer szenischen Installation ein, die für 2027 geplant ist. Aus den Begegnungen mit unterschiedlichen Menschen und Perspektiven entsteht ein vielstimmiges Bild davon, wie Autorität unser Zusammenleben prägt – und wie wir ihr begegnen.